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Leider können nicht alle Nutzer die Möglichkeiten des Internets voll ausschöpfen. Fehlende barrierefreie Websites schließen Millionen von Menschen aus und verhindern so den Zugang zu Online-Inhalten und -Diensten. Website-Betreiber und App-Entwickler haben einen großen Einfluss darauf, ob ihre Produkte für alle zugänglich sind, unabhängig von Alter oder Behinderung. Wie können Sie selbst gegen digitale Ausgrenzung vorgehen? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Website oder App benutzerfreundlich gestalten können.
Was ist die digitale Kluft?
Digitale Ausgrenzung Dieses Phänomen beschreibt den fehlenden oder eingeschränkten Zugang zu modernen digitalen Technologien und Diensten wie Internet, mobilen Anwendungen und elektronischen Systemen. Es umfasst nicht nur den fehlenden Zugang zu Hardware oder Internet, sondern auch fehlende Kenntnisse im Umgang mit dieser Technologie.
Dieses Phänomen kann zu sozialer Isolation, Schwierigkeiten bei der Jobsuche und eingeschränktem Zugang zu Bildung und öffentlichen Dienstleistungen führen. Das Problem ist gravierend: Laut einem Bericht der von Sumsub initiierten „Greenflag“-Kampagne sind weltweit bis zu 627 Millionen Menschen in unterschiedlichem Maße betroffen. digital ausgeschlossen.
Kann das Internet eine Quelle der Ausgrenzung sein?
Das Internet ist zwar ein mächtiges Werkzeug für den Zugang zu Wissen, Arbeit und Kommunikation, paradoxerweise aber auch oft eine Quelle der Ausgrenzung. Dies geschieht, wenn Online-Inhalte nicht ausreichend auf die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen zugeschnitten sind. Trotz wachsenden Bewusstseins, Digitale Ausgrenzung ist nach wie vor weit verbreitet. Laut dem WebAIM Million Report 2023 wies jede der eine Million untersuchten Websites durchschnittlich 50 Barrierefreiheitsprobleme auf.
Was sind die Gründe für den Ausschluss vom Internet?
Der Ausschluss vom Internet wird in zwei Stufen unterteilt: weiche und harte.
Harter Ausschluss Es betrifft Menschen, die keinen Zugang zum Internet oder zu den entsprechenden Geräten haben. Dies kann auf Armut oder mangelnde Infrastruktur in ländlichen Gebieten oder abgelegenen Regionen zurückzuführen sein.
Sanfter Ausschluss Dies umfasst Situationen, in denen zwar Zugang zu Technologie besteht, die Nutzer diese aber nicht effektiv einsetzen können. Gründe hierfür sind geringe digitale Kompetenzen, fehlende Anpassungsmöglichkeiten für Inhalte oder unübersichtliche Webseiten und Apps. Häufige Ursachen für Ausgrenzung auf dieser Ebene sind:
- geringer Textkontrast,
- Keine Alternativtexte für die Bilder.
- Codierungsfehler,
- unverständliche Sprache,
- Es wurde versäumt, die Website oder Anwendung an verschiedene Arten von Hilfsmitteln anzupassen.
Wer sind die am häufigsten von digitalem Ausschluss betroffenen Menschen?
Meistens digitale Ausgrenzung Dies betrifft ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Bewohner ländlicher Gebiete. Website-Fehlfunktionen können jedoch zu Folgendem führen: Auch jüngere Nutzer mit vollen Fähigkeiten werden digital ausgeschlossen, beispielsweise wenn die Website in der mobilen Version fehlerhaft angezeigt wird.
Mangelnde Barrierefreiheit bedeutet oft eine geringere Lebensqualität.
Für viele Menschen mit Behinderungen bedeutet der fehlende Zugang zu E-Diensten, dass sie persönlich in Büros oder Bankfilialen erscheinen müssen, was aufgrund architektonischer Barrieren oft schwierig ist
Eine blinde oder sehbehinderte Person kann beispielsweise ihren Online-Antrag nicht selbstständig einreichen, da die Website keine Kontrastanpassungen zulässt. Außerdem ist sie nicht mit Bildschirmleseprogrammen kompatibel. Daher ist diese Person auf die Hilfe anderer angewiesen, da sie eine Assistenz benötigt, um den Antrag persönlich einzureichen.
Nicht zugängliche Inhalte im Internet – Folgen
Die Nichtverfügbarkeit von Online-Inhalten schließt nicht nur einige Nutzer aus, sondern hat auch rechtliche Konsequenzen für Website- und Anwendungsbetreiber. In Polen, Großbritannien usw. Gesetz über die digitale Zugänglichkeit von Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher EinrichtungenDies schreibt vor, dass Websites an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst werden müssen. Die Nichteinhaltung dieser Anforderungen kann finanzielle Strafen nach sich ziehen.
Bekämpfung der digitalen Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen
Die Bekämpfung digitaler Ausgrenzung sollte bei den Website- und Anwendungsentwicklern selbst beginnen. Website-Betreiber können die Barrierefreiheit gewährleisten, indem sie die WCAG-Standards einhalten, verfügbare Website-Testtools nutzen und an Schulungen zur digitalen Barrierefreiheit teilnehmen. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung von E-Services ist wichtig.
Im Kampf gegen digitale Ausgrenzung Moderne Tools wie die SAT-Plattform spielen eine wichtige Rolle, da sie die kontinuierliche Überwachung der Website-Zugänglichkeit ermöglichen (Fehler werden automatisch erkannt und Verbesserungsvorschläge unterbreitet). Dank regelmäßiger Audits und Analysen können Website-Betreiber ihre Inhalte fortlaufend an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. SAT bietet zudem Schulungsvideos, Trainingskurse und Beratungen mit Experten an und fördert so die Entwicklung digitaler Kompetenzen.