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Blinkende Bilder oder sich schnell verändernde Muster ziehen zwar die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich, stellen aber eine ernsthafte Gefahr für Menschen mit photosensitiver Epilepsie dar. Website-Betreiber verkennen oft, dass ungeeignete grafische Elemente bei Betroffenen Anfälle auslösen können. lichtempfindliche BenutzerDeshalb ist es so wichtig, Webseiten an die Zugänglichkeitsstandards anzupassen. WCAG (Richtlinien für barrierefreie Webinhalte). Dieser Artikel gibt Hinweise darauf, welche Website-Elemente für Menschen mit Epilepsie berücksichtigt werden sollten.
Was ist photogene Epilepsie?
Photogene Epilepsie Es handelt sich um eine Form der Epilepsie, bei der Anfälle durch Licht oder visuelle Reize ausgelöst werden. Die Lichtempfindlichkeit ist individuell unterschiedlich – manche Menschen erleiden bereits bei minimaler Lichtexposition Anfälle, während andere nur unter bestimmten Umständen Anfälle haben.
Photogene Epilepsie – Symptome
Wenn eine lichtempfindliche Person auf einer Webseite mit einem reizenden Element in Kontakt kommt, kann dies einen epileptischen Anfall auslösen, der in der Regel mehrere Minuten andauert. Daher ist es wichtig, Inhalte zu erkennen, die die Symptome verschlimmern könnten, und diese zu vermeiden.
Welche Inhalte auf der Website könnten einen Angriff auslösen?
Objekte, die hell, dynamisch oder schnell veränderlich sind oder starke Kontraste aufweisen, gehören zu den häufigsten Auslösern von photosensitiven epileptischen Anfällen.j. Zunächst einmal sind dies:
Bewegliche oder blinkende Elemente
Blinkende Banner, dynamische Animationen oder schnell wechselnde Werbung sind gefährlich. Ein Flimmern zwischen 3 und 50 Hz ist besonders riskant. Die WCAG empfiehlt, bewegte Elemente einzuschränken und ein Flimmern von mehr als drei Blitzen pro Sekunde zu vermeiden.
Automatisch abspielende Videos
Videos, die ohne Zustimmung des Nutzers abgespielt werden, insbesondere solche mit starken Lichteffekten oder schnell wechselnden Szenen, sind potenziell gefährlich. Die WCAG-Richtlinien fordern, dass Nutzer die Kontrolle über solche Inhalte haben – sie sollten sich leicht pausieren oder deaktivieren lassen.
Kontrastierende Muster
Seiten mit Hintergründen oder Elementen mit auffälligen, kontrastreichen Mustern, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, bergen ebenfalls Risiken. Die Verwendung ausgewogenerer Grafikdesigns reduziert diese Risiken.
Interaktionsausgelöste Animation
Dies bezieht sich auf alle Animationen, die durch Benutzerinteraktionen ausgelöst werden, beispielsweise durch das Bewegen des Cursors an eine bestimmte Position. Sofern solche Interaktionen nicht für die Funktionalität der Website unerlässlich sind, sollten sie deaktiviert werden.
Photogene Epilepsie – Regelungen in Polen
Probleme im Zusammenhang mit der Zugänglichkeit von Websites und mobilen Anwendungen für Menschen mit photosensitiver Epilepsie wird durch den internationalen WCAG-Standard geregelt. Die darin enthaltenen Richtlinien gelten auch in Polen. Gesetz zur digitalen Barrierefreiheit vom 4. April 2019. Das Dokument gilt für Ämter, lokale Regierungsstellen, Institutionen und andere öffentliche Einrichtungen.
Darüber hinaus sind die WCAG-Richtlinien Bestandteil des polnischen Barrierefreiheitsgesetzes, das einige Unternehmen zur Einhaltung verpflichtet. Daher sollten Unternehmen ihre Websites anpassen – barrierefreie Produkte und Dienstleistungen werden zunehmend zur gesetzlichen Pflicht.
Website-Überwachungstool
Die Gewährleistung der Barrierefreiheit einer Website ist ein fortlaufender Prozess. Es empfiehlt sich, neben einmaligen Audits auch Monitoring-Tools einzusetzen. Solche Programme analysieren die Website kontinuierlich auf WCAG-Konformität und erkennen Elemente, die für lichtempfindliche Personen schädlich sein könnten. Ein Beispiel für ein solches Tool ist die SAT-Plattform.
Bei der Verwaltung einer Website sollte man an Menschen mit photogener Epilepsie denken, indem man Inhalte erstellt, die nicht pulsieren oder flackern, oder indem man Warnungen vor dieser Art von Material bereitstellt (und gleichzeitig dessen automatische Wiedergabe blockiert).